Hallöchen,
ich hatte mich wegen der Stute schonmal gemeldet, weil sie im Schritt geklemmt hat. Das ist inzwischen vorüber, es waren zwischenzeitlich auch Osteopath und Sattler da, eine Blutuntersuchung wegen Hormonen usw hat die Besi auf mein anraten auch machen lassen: unauffällig.
Zum Problem:
Stuti ist 6 Jahre alt, Westfalin, gutes Pferd, aber sehr jung. Wahrscheinlich falsch angeritten worden, wer weiß.
Als ich sie als RB bekam, war sie sehr faul, teilweise zickig und klemmig, ging nicht ans Gebiss. Seitdem ich da bin, ist auch eine neue Reitlehrerin dabei. Stuti tritt jetzt nach gewisser Aufwärmzeit fleißig ans Gebiss und hat den Vorwärtsgang drin, total gutes Gefühl,
aber...
Nach dem Schritt reiten zum Beginn der Stunde, beim antraben, zickt sie, wie Hölle. Krampft sich in sich hinein, ist ein einziger Krampf, sagt die RL. Dazu faul und eben sehr klemmig. Kommt man zu sehr mit dem Bein oder gar mit der Gerte, keilt sie aus, startet ein Rodeo. Wir wollen keinen Kampf provozieren, also es nicht bewusst hevorrufen, dass sie zu bocken beginnt, sondern reiten darüber hinweg, viele Handwechsel, zügig fleißiger Arbeitsgalopp und irgendwann ist "der Gang drin". Macht man allerdings zwischendurch Schrittpausen fängt es von neuem an.
Stütchen lernt jetzt erstmals, sich korrekt um den Schenkel zu biegen, wofür wir viel Zirkel, Zirkel verkleinern, Schlangenlinien und Volten reiten. Wenn sie sich biegen soll, schleudert sie die HH raus. Ihr wisst, was ich meine? Dagegen begrenzen wir die HH dann mit dem äußeren Schenkel. Das finden Stuti so blöd, dass sie sich dann voll dagegen schmeißt und aus der Wendung rausdriftet. Bleibt man dann dran, will sich durchsetzen, bockt sie so, dass ich schon ein mulmiges Gefühl im Hintern hatte =/. Dann schicken wir sie vorwärts, um sie aus dem Gekrampfe und Gebocke rauszuholen. In der letzten Reitstunde hat es nicht gereicht, ich hatte echt fast Angst und hab sie dann ordentlich vorwärts gedrückt, woraufhin wir bockend galoppierend durch die Halle sind. Danach ging es wieder, aber ich war echt geschockt.
Und sie deutet das immer an, wenn man mehr fordert als "Ganze Bahn, Zirkel" und das macht mir echt ein ungutes Gefühl, weil ich nicht weiß, wie sich das entwickelt.
Was macht man sinnvollerweise mit Stütchen? RL und Besi sind momentan auf dem Trip "Nächstes Jahr mindestens A-Dressur" und ich bin noch "Hauptsache, sie läuft erstmal durchlässig auf allen Hufschlagfiguren". Es kommt mir vor, als bilden sich die beiden ein, dass alles gut ist, aber dass im Stütchen irgendwas brodelt.. Oder übertreib ich?
Wieder einen Schritt zurückgehen? Weg von der Biegearbeit, zurück zum lockeren Joggen?
Danke für eure Hilfe
Liebe Grüße
ich hatte mich wegen der Stute schonmal gemeldet, weil sie im Schritt geklemmt hat. Das ist inzwischen vorüber, es waren zwischenzeitlich auch Osteopath und Sattler da, eine Blutuntersuchung wegen Hormonen usw hat die Besi auf mein anraten auch machen lassen: unauffällig.
Zum Problem:
Stuti ist 6 Jahre alt, Westfalin, gutes Pferd, aber sehr jung. Wahrscheinlich falsch angeritten worden, wer weiß.
Als ich sie als RB bekam, war sie sehr faul, teilweise zickig und klemmig, ging nicht ans Gebiss. Seitdem ich da bin, ist auch eine neue Reitlehrerin dabei. Stuti tritt jetzt nach gewisser Aufwärmzeit fleißig ans Gebiss und hat den Vorwärtsgang drin, total gutes Gefühl,
aber...
Nach dem Schritt reiten zum Beginn der Stunde, beim antraben, zickt sie, wie Hölle. Krampft sich in sich hinein, ist ein einziger Krampf, sagt die RL. Dazu faul und eben sehr klemmig. Kommt man zu sehr mit dem Bein oder gar mit der Gerte, keilt sie aus, startet ein Rodeo. Wir wollen keinen Kampf provozieren, also es nicht bewusst hevorrufen, dass sie zu bocken beginnt, sondern reiten darüber hinweg, viele Handwechsel, zügig fleißiger Arbeitsgalopp und irgendwann ist "der Gang drin". Macht man allerdings zwischendurch Schrittpausen fängt es von neuem an.
Stütchen lernt jetzt erstmals, sich korrekt um den Schenkel zu biegen, wofür wir viel Zirkel, Zirkel verkleinern, Schlangenlinien und Volten reiten. Wenn sie sich biegen soll, schleudert sie die HH raus. Ihr wisst, was ich meine? Dagegen begrenzen wir die HH dann mit dem äußeren Schenkel. Das finden Stuti so blöd, dass sie sich dann voll dagegen schmeißt und aus der Wendung rausdriftet. Bleibt man dann dran, will sich durchsetzen, bockt sie so, dass ich schon ein mulmiges Gefühl im Hintern hatte =/. Dann schicken wir sie vorwärts, um sie aus dem Gekrampfe und Gebocke rauszuholen. In der letzten Reitstunde hat es nicht gereicht, ich hatte echt fast Angst und hab sie dann ordentlich vorwärts gedrückt, woraufhin wir bockend galoppierend durch die Halle sind. Danach ging es wieder, aber ich war echt geschockt.
Und sie deutet das immer an, wenn man mehr fordert als "Ganze Bahn, Zirkel" und das macht mir echt ein ungutes Gefühl, weil ich nicht weiß, wie sich das entwickelt.
Was macht man sinnvollerweise mit Stütchen? RL und Besi sind momentan auf dem Trip "Nächstes Jahr mindestens A-Dressur" und ich bin noch "Hauptsache, sie läuft erstmal durchlässig auf allen Hufschlagfiguren". Es kommt mir vor, als bilden sich die beiden ein, dass alles gut ist, aber dass im Stütchen irgendwas brodelt.. Oder übertreib ich?
Wieder einen Schritt zurückgehen? Weg von der Biegearbeit, zurück zum lockeren Joggen?
Danke für eure Hilfe
Liebe Grüße
Stute zickt u.a. beim Antraben
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