Mein Pferd hat Angst

samedi 20 décembre 2014

Hallo zusammen!



Ich hab ein Problem mit meiner Reitbeteiligung denn er hat vor vielen Dingen ganz große Angst.

Kurz zu ihm: Er ist ein 6-jähriger Rheinisch-Deutscher Kaltblutwallach, im Umgang sehr lieb wenn er einen als Bezugsperson akzeptiert hat, neugierig, ein kleiner Schelm der gern auch mal testet, arbeitet sehr gerne mit und hat viel Spaß an der Bodenarbeit und Zirkuslektionen, geritten ist er zwar schon allerdings mache ich das noch nicht mit ihm weil ich ihn noch nicht so lang als RB habe und ihm noch etwas Zeit lassen möchte um mehr Vertrauen zu fassen.



Unser Problem: Er ist an sich ganz brav, ich kann alles an und mit ihm machen, er geht mit mir mit, liebt Bodenarbeit und Zirkuslektionen und akzeptiert mich auch als ranghöhere Person, die Dominanzfrage haben wir von anfang an geklärt.

An windstillen Tagen habe ich ein tolles Pferd an der Hand aber sobald es windig ist hat er vor allen möglichen Dingen panische Angst die sich irgendwie bewegen und/oder Geräusche machen. Ohne Wind geht er an Planen, Flatterband und Co ohne Probleme ganz brav vorbei aber wenn es weht sind das für ihn super unheimliche Gegenstände.

Wir haben keine Halle sondern ein großes Planenzelt und sonst nur Reitplatz, Rasenplatz und Roundpen was aber bei dem Wetter zu matschig und rutschig ist um es zu nutzen. An windstillen Tagen kann ich super mit ihm im Zelt arbeiten, sobald es aber windig ist kann ich mit ihm noch nicht mal in die Nähe des Zeltes ohne das er durchdreht. Der Witz dabei ist, dass das Zelt direkt neben der Koppel steht und er während er auf der Koppel ist keine Angst davor hat und sogar ganz entspannt neben dem wackelnden Zelt frisst aber sobald man die Koppel verlässt bekommt er Angst davor.



Ich versuche immer gelassen zu bleiben und rede ihm gut zu und meistens hilft ihm das ein wenig zumindest an den gruseligen Dingen vorbeizugehen aber es gibt auch Momente wo er einfach wie angewurzelt stehen bleibt und versucht den Rückzug anzutreten. Ich lasse das nicht zu und bringe ihn direkt wieder an den Punkt wo er Angst bekommt und warte entweder ab bis er von allein merkt das es nicht schlimm ist und lobe ihn dann oder wenn gar nichts geht löse ICH die Situation auf und mache etwas anderes mit ihm, ich lasse nicht zu das er die Situation auflöst.

Nun ist es bei diesem Wetter (Regen, Sturm, überall Matsch) schwierig etwas außerhalb des Zeltes zu machen denn auch Spazieren gehen ist bei starkem Wind nicht möglich weil er zu große Angst hat.



Meine Frage wäre nun wie ich ihm beibringen kann das alles etwas gelassener zu sehen und nicht direkt in Panik zu verfallen. Mein großes Ziel wäre es irgendwann auch mal bei Wind im Zelt zu arbeiten aber für den Anfang wäre ich schon glücklich wenn er einfach weniger Angst vor den kleinen Dingen (wehendem Flatterband, raschelnden Planen etc.) hätte.

Ich habe schon mal was von Anti-Schrecktraining gelesen aber weis nicht wie ich das am besten umsetzen und damit anfangen soll. Da ja alles super matschig ist möchte ich nicht riskieren das er aus Schreck mal ausrutscht und sich verletzt.



Sorry für den langen Text! Ich hoffe es hat jemand einen Tipp für mich :)



Liebe Grüße!





Mein Pferd hat Angst

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