Es haben sicherlich einige von euch von dem schweren Unfall mit dem Gefahrgut-LKW am Freitag gehört.
Nun ist das Ganze leider wenige km von unserem Stall entfernt passiert. Bei dem Unfall ist Aluminiumphosphid ausgetreten, das in Verbindung mit Wasser zum Ausstoß von hochgiftigen Dämpfen führt. Dank des Regens gab es leider eine ganze Menge Wasser. In der Umgebung wurden alle Anwohner gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten und drin zu bleiben. Im Industriegebiet das ebenfalls in der Nähe des Stalls ist mussten sich einige Personen in ärztliche Behandlung begeben. Die Feuerwehr hat in der Umgebung wohl Messungen durchgeführt und mittlerweile Entwarnung gegeben.
Wie es das Leben so will standen unsere Pferde natürlich zum Zeitpunkt des Unfalls draußen bzw. auch noch länger (ich weiß nicht genau wie lange und ich weiß auch nicht so genau ob ich es wissen möchte ;) ). Zum Glück scheint keines der Pferde (und auch der Menschen natürlich) betroffen zu sein. Meiner machte heute einen freudigen Eindruck wie immer.
Wie auch immer, was ich mich vorhin so fragte: Jetzt mal angenommen, mein Pferd sei vergiftet, wer haftet dafür? Der Unfallverursacher wahrscheinlich. Also der LKW-Fahrer bzw. sein Arbeitgeben.
Wie würde ich mich verhalten? Ich habe gerade raus gefunden, dass es eine Infohotline gibt. Aber an wen würde ich mich in dem Fall der Fälle wenden? Ich weiß ja nicht wer der Verursacher ist. Würde das über die Polizei gehen? Wenn man direkt an einem Unfall beteiligt ist, hat man ja irgendwie einen Ansprechpartner. So ist man ja aber quasi vollkommen unbeteiligt und einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder hat man am Ende halt einfach "Pech" gehabt und man bekommt seinen Schaden nicht ersetzt (das Alles frag ich mich ehrlich gesagt auch für die Personen die dort wohnen und evtl. Probleme bekommen könnten, aber erstens sind wir ja hier im Reitforum und zweitens ist das halt in meinem Kopf gerade wirklich eine Frage die mich beschäftigt, eben weil wir irgendwie "betroffen" sind).
Aber jetzt mal weiter gesponnen (einfach weil es mich auch interessiert). Wer tritt da ein? Die Privathaftplficht des Fahrers oder die Betriebshaftpflicht der Firma für die er fuhr?
Der Schaden der dort entstanden ist, ist ja nicht gerade ein Schnapperl. Es gab einen toten Autofahrer und mehrere Schwerverletzte. Neben der Tatsache, dass alle Feuerwehren der Umgebung da waren (und man Unmengen an Löschpulver verbrauchen musste) mussten da Giftspezialisten etc. kommen. Die Autobahn ist bis auf weiteres voll gesperrt (was btw. zum kompletten Verkehrschaos in der Stadt führt ^^ ), der ICE-Verkehr wurde teilweise angehalten, der Asphalt muss erneuert werden. Wie ist das mit der Raststätte? Die macht seit Freitagmorgen 0,0 Umsatz. Das ist ja ein Gesamtschaden, der in die Millionenhöhe gehen muss. Was passiert eigentlich wenn die Versicherung das alles zusammen nicht deckt?! Muss dann die Firma ran? Oder sollten Gefahrgutlkw so hoch versichert sein, dass das "nicht passieren kann" weil man es bei einem Gefahrgutunfall gleich mit einbezieht?
Nun ist das Ganze leider wenige km von unserem Stall entfernt passiert. Bei dem Unfall ist Aluminiumphosphid ausgetreten, das in Verbindung mit Wasser zum Ausstoß von hochgiftigen Dämpfen führt. Dank des Regens gab es leider eine ganze Menge Wasser. In der Umgebung wurden alle Anwohner gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten und drin zu bleiben. Im Industriegebiet das ebenfalls in der Nähe des Stalls ist mussten sich einige Personen in ärztliche Behandlung begeben. Die Feuerwehr hat in der Umgebung wohl Messungen durchgeführt und mittlerweile Entwarnung gegeben.
Wie es das Leben so will standen unsere Pferde natürlich zum Zeitpunkt des Unfalls draußen bzw. auch noch länger (ich weiß nicht genau wie lange und ich weiß auch nicht so genau ob ich es wissen möchte ;) ). Zum Glück scheint keines der Pferde (und auch der Menschen natürlich) betroffen zu sein. Meiner machte heute einen freudigen Eindruck wie immer.
Wie auch immer, was ich mich vorhin so fragte: Jetzt mal angenommen, mein Pferd sei vergiftet, wer haftet dafür? Der Unfallverursacher wahrscheinlich. Also der LKW-Fahrer bzw. sein Arbeitgeben.
Wie würde ich mich verhalten? Ich habe gerade raus gefunden, dass es eine Infohotline gibt. Aber an wen würde ich mich in dem Fall der Fälle wenden? Ich weiß ja nicht wer der Verursacher ist. Würde das über die Polizei gehen? Wenn man direkt an einem Unfall beteiligt ist, hat man ja irgendwie einen Ansprechpartner. So ist man ja aber quasi vollkommen unbeteiligt und einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder hat man am Ende halt einfach "Pech" gehabt und man bekommt seinen Schaden nicht ersetzt (das Alles frag ich mich ehrlich gesagt auch für die Personen die dort wohnen und evtl. Probleme bekommen könnten, aber erstens sind wir ja hier im Reitforum und zweitens ist das halt in meinem Kopf gerade wirklich eine Frage die mich beschäftigt, eben weil wir irgendwie "betroffen" sind).
Aber jetzt mal weiter gesponnen (einfach weil es mich auch interessiert). Wer tritt da ein? Die Privathaftplficht des Fahrers oder die Betriebshaftpflicht der Firma für die er fuhr?
Der Schaden der dort entstanden ist, ist ja nicht gerade ein Schnapperl. Es gab einen toten Autofahrer und mehrere Schwerverletzte. Neben der Tatsache, dass alle Feuerwehren der Umgebung da waren (und man Unmengen an Löschpulver verbrauchen musste) mussten da Giftspezialisten etc. kommen. Die Autobahn ist bis auf weiteres voll gesperrt (was btw. zum kompletten Verkehrschaos in der Stadt führt ^^ ), der ICE-Verkehr wurde teilweise angehalten, der Asphalt muss erneuert werden. Wie ist das mit der Raststätte? Die macht seit Freitagmorgen 0,0 Umsatz. Das ist ja ein Gesamtschaden, der in die Millionenhöhe gehen muss. Was passiert eigentlich wenn die Versicherung das alles zusammen nicht deckt?! Muss dann die Firma ran? Oder sollten Gefahrgutlkw so hoch versichert sein, dass das "nicht passieren kann" weil man es bei einem Gefahrgutunfall gleich mit einbezieht?
Unfall Gefahrgut-LKW. Haftung bei Vergiftung?!
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