Stallwechsel aufgrund problematischen Verhaltens und gesundheitlicher Probleme notwen

jeudi 4 décembre 2014

Hallo,

ich bin seit einigen Wochen am Überlegen ob es für meine Stute das Beste wäre den Stall zu wechseln. Leider ist das bei mir momentan etwas komplizierter und ich habe das Gefühl in einer Sackgasse zu stecken. Am besten fange ich ganz vorne an.



Vor ca. einem Jahr bin ich mit meiner Stute aufgrund meines Studiums umgezogen. Eigentlich waren alle Bedingungen für uns bestens. Ein Roundpen, ein kleiner Reitplatz und eine super nette Stallgemeinschaft. Wir haben uns bis dahin eigentlich sehr wohl gefühlt.



Doch vor 7 Monaten fing meine Stute leicht an zu lahmen. Nichts war dick oder warm. Ich dachte zunächst, dass sie sich vertreten hatte. Leider schlug genau zu diesem Zeitpunkt ein Zirkus direkt neben dem Reitstall seine Zelte aus und blieb eine Woche. Weil die Pferde verständlicherweise durch dem Lärm und Trubel auf dem Paddock durchdrehten, durften sie in dieser Zeit nicht auf den Paddock. Natürlich war das für meine Stute nicht so super auf einen sehr matschigen und relativ kleinen Paddock mit dem schon angeschlagenen Bein rumzuspringen. In der Box beruhigte sich meine Stute auch nicht mehr. Sie lief ständig Kreise und war nass geschwitzt. Sie kam die ganze Woche nicht zur Ruhe. Auf Grund der Nervosität zeigte sie das lahmen nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich leider an der Situation nicht wirklich viel ändern. :(



Nach dem der Zirkus weg war habe ich einen Tierarzt kommen lassen. Dieser verschrieb meiner Stute erstmal 2 Wochen Schmerzmittel. Dann fing unsere Odyssee an. Die Schmerzmittel brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ich habe dann den Tierarzt gewechselt. Von diesem wurde sie dann geröntgt aber soweit sah alles für eine 19 jährige Stute okay aus. Schlussendlich wurde eine Fesselgelenksentzündung diagnostiziert. Das hieß Kortison und 4 Wochen Boxenruhe. Ich habe probiert alle Ratschläge vom Tierarzt um zusetzen. Damit Sie gute Chancen hat wieder zu genesen. Weil das Kortison nichts half wurde nochmal alles geröntgt und noch mal Kortison in das Gelenk gespritzt. Schlussendlich stand sie 2 bis 3 Monate nur in der Box. Sie kam in der Box aber nicht wirklich zur Ruhe (die lief ihre Kreise in der Box und trat gegen die Wände), weil sie teilweise ganz alleine im Stall stand. Ich wurde in dieser Zeit teilweise als Tierquäler hingestellt und mein Pony als verhaltensgestört bezeichnet. Ja das Verhalten was sie zeigte war nicht gut aber den Umständen entsprechend „normal“. Seit dem geht sie nicht mehr gerne in Boxen und fängt sofort an zu randalieren, wenn sie nur 1 Sekunde ohne andere Pferde im Stall steht.



Ich und meine Stute waren mit dem Nerven am Ende. Die anderen Pferde standen schon auf der Sommerweide (24h), ich weidete sie langsam an und sie kam zu der Herde. Der Sommer auf der Weide tat ihrer ganz gut, sie baute wieder ein paar Muskeln auf. Sie war aber nach wie vor leicht lahm. Ich wollte alle Chancen nutzen sie wieder Schmerzfrei zu bekommen und habe mich in Absprache mit dem Tierarzt dafür entschieden eine Arthroskopie machen zulassen. Weil ich von der Tierklinik Telgte viel Gutes gehört hatte wurde meine Maus dort vorgestellt. Nach einer erneuten Untersuchung wurde dort auch das Fesselgelenk als Ursache diagnostiziert. Bei der Arthroskopie fand man im Gelenk einen Stecknadelkopf Größen Chip. Der Chip wurde entfernt aber er hat schon sehr stake Knorpelschäden hervorgerufen. Leider war der Chip auf keinem der Röntgenbilder erkennbar. Ob sie wider Schmerzfrei wird konnte man mir nicht sagen.



Die Tage vor und nach der OP in Telgte stand mein Pony seit langen wieder entspannt und zufrieden in einer Box. Vier Tage nach der OP durfte sie wieder nach Hause. Dort stand sie zunächst auch sehr ruhig in der Box bis ich abends den Anruf von einer Stallkollegin bekomme habe. In dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Pferd durch dreht, weil die Stallkollegin mit ihren Pferd spazieren gegangen ist und Lilly wieder alleine stand. Sogar die Stallbesitzer haben sie randalieren gehört und standen wohl vor der Box. Aber anstatt das andere Pferd wieder daneben zu stellen, haben sie meine Stute meine einfach weiter randalieren lassen und das mit frisch operiertem Bein. :mad:



Ich war natürlich direkt wieder auf dem Weg zum Stall und habe den Tierarzt Samstags Abends angerufen, der ist dann gekommen und hat meine Maus erstmal leicht sediert. Für die Nacht war es dann erstmal alles soweit okay aber ich wusste, dass ich sie so nicht da stehen lassen kann. Auf den Paddock zu den anderen konnte sie aber definitiv auch nicht mit ihrem frisch operiertem Bein. Im Stall fand sich keine Lösung für das Problem. Meine Gedanken gingen schon soweit Hals über Kopf noch am Sonntag einen neuen Stall für meine Stute zu suchen, wo sie mit anderen Pferden zusammen im Stall steht könnte. Den Gedanken habe ich aber wieder verworfen, weil das innerhalb eines Tages nicht realisierbar war. Zum Glück bat mir mein Haustierarzt an meine Stute in die Praxis von ihm zu stellen. Sonntagmittag habe ich es mit Hilfe, viel netter Menschen aus dem Stall, geschafft die Fahrt zu der Praxis meines Haustierarztes zu organisieren. :) Zunächst war sie dort auch sehr unruhig, stand aber nach einem Tag schon wesentlich entspannter da. Mittlerweile ist sie dort tiefen entspannt und das obwohl sie ganze 3 Wochen nur zum Putzen aus der Box gekommen ist und momentan nur 2 mal 5 Minuten Schritt gehen darf. In der Praxis hat sie es auch nicht gestört mehrere Tage alleine zustehen.



Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mein Pferd hat nur in ihrem momentanen Stall(A) Probleme alleine in der Box zu stehen. In Telgte, in der Praxis vom Haustierarzt aber in ihrem alten Stall (vor dem Studium) hatte sie damit keine Probleme. Ich weiß nicht woran es liegt. :zuck:



Ich traue mich momentan nicht mein Pferd zum eigentlichen Stall zurück zu holen, weil es ihr dort ja nicht gut ging und sie bestimmt wieder randalieren würde. Ich möchte für sie nur das Beste. Für mich als Studentin wird das aber langsam auch teuer, die volle Boxenmiete im Stall, die Box in der Praxis und die Tierarztrechnungen zu bezahlen. Ich habe ja auch schon einiges für die OP bezahlt.



Deshalb muss ich bald die Entscheidung treffen, ob ich sie lieber an einen ganz anderen Stall stellen möchte oder wieder zu ihrem jetztigen Stall (Stall A). Denn falls sie wieder reitbar werden sollte ist der Boden auf dem Reitplatz bei momentanen Stall (Stall A) nicht der beste. Der Boden ist sehr uneben und an manchen Stellen bilden sich tiefe Schlammlöcher. Ich will mir nicht ausmalen was passiert wenn sie da mit dem nicht ganz gesunden Bein rein tritt. :eek: Mit gesunden Beinen fand ich den Reitplatz vertretbar aber ihr Knorpelschaden wird immer eine Schwachstelle bleiben.



Außerdem was soll ich tun wenn sie mal wieder krank werden sollte z.B. eine Kolik oder so bekommt. Und deshalb in der Box stehen muss. Im Ihrem jetzigen Stall würde sie jedes Mal am Rad drehen.



Andererseits werde ich am Stall von Vielen sehr lieb unterstützt. Mir wurde für die ganzen Besuche beim Haustierarzt und für die Klinik ein Anhänger geliehen und andere haben mich dorthin gefahren. Meine Eltern wohnen leider zu weit weg und ich selber habe kein Auto mit Anhängerkupplung noch einen Anhängerführerschein. Dort habe ich auch eine Reitbeteiligung an einem anderen Pferd.



Bei mir in der Gegend gibt es einen Offenstall der momentan noch einen Platz frei hat. Für ihr Gelenk wäre das bestimmt sehr gut. Dort hätte eine Reithalle, einen Reitplatz und einen Roundpen. Die Böden sahen dort auch um einiges besser aus. Aber der ist natürlich auch etwas treuerer als mein jetziger Stall. Ein Wechsel zu diesem Stall würde ich wahrscheinlich auch nur machen, wenn die Tierärzte einschätzen können ob meine Stute wieder reitbar werden könnte. Ansonsten brauche ich ja keine Reithalle bzw. Reitplatz.



Ich weiß, dass das jetzt etwas sehr lang geworden ist aber ich wollte die ganze Problematik schildern.



Wart ihr selber schon mal in einer ähnlichen Lage wie ich? Oder wie würdet ihr euch entscheiden, wenn ihr an meiner Stelle währt. Mir geht es jetzt nicht unbedingt darum, ob ich von meinem jetzigen Stall (Stall A) in den Offenstall wechseln sollte. Sondern ehr darum ob ein Wechsel zu einem anderen Stall der besser zu unseren neuen Bedürfnissen passt, in dem sich meine Stute vielleicht wohler fühlt, auch wenn sie mal alleine in der Box stehen muss. Ich bin für jeden Ratschlag oder Meinung dankbar. :)





Stallwechsel aufgrund problematischen Verhaltens und gesundheitlicher Probleme notwen

0 commentaires:

Enregistrer un commentaire

 

Lorem

Ipsum

Dolor