Hallo ihr Lieben,
ich bin nun schon seit einiger Zeit eine stille Mitleserin und habe mich jetzt doch entschlossen euch zu Rate zu ziehen. Mein Problem: Ich habe Angst auf Ponys! (je kleiner und flauschiger, desto schlimmer).
Kurz zu mir: Ich bin 23 und reite seit ca 6 Jahren regelmäßig (1 mal die Woche) in einer Reitschule. Ich kämpfe momentan mit einer kontinuierlichen Anlehnung, bin also noch nicht einmal e-niveau.
Kurz zum "Problempony": 20 Jähriger Ponywallach, ca 1,40, Marke "Plüsch". Sehr dicker Hals und "eher" rund. Versucht sich oft zu entziehen und gibt bei vermehrtem Zügeldruck ordentlich Gas (sollte ja eigentlich kein Problem sein, da ich wirklich versuche mit möglichst feinen Zügelhilfen zu arbeiten).
es gab nie irgendwelche Vorfälle die diese Angst begründen (weder heruntergefallen noch auf einem durchgehendem Pony "gesessen etc..) Im Schritt oder Trab habe ich soweit keine Probleme, sollte es vorkommen, dass das Pony hier mal schneller wird, kann ich es seelenruhig mit dem Gewicht wieder "einfangen" und locker va reiten. Sobald es aber an den Galopp geht, setzt es bei mir aus. Gebe ich eine halbe Parade und die Galopphilfe versucht er sich zunächst meist zu entziehen, eilt teilweise im Trab davon, dies bekomme ich aber abgefangen. Wenn ich ihn dann in den Galopp "gebracht" habe geht es dann los: Pony rast, ich verkrampfe total, mein Kopf setzt aus, ich bekomme Panik ihn nicht durchparieren zu können und fange zu ziehen an, was jedoch zur Folge hat, dass er noch mehr rennt und so steigert sich das Ganze. Nach dem letzten Galoppversuch auf ihm bin ich dann schließlich vor lauter Angst in Tränen ausgebrochen. Als meine Reitlehrerin das gemerkt hat, sollte ich ihn zum Herunterkommen im lockeren va vorwärts traben und schwupps hatte ich mich wieder beruhigt. So heute bin ich dieses Pony wieder bei einer anderen Reitlehrerin geritten und habe sie vor meinem Problem vorgewarnt und ich sollte den Galopp erstmal weglassen. Leider hat sich die Angst scheinbar tiefer hineingefressen und ich war vor allem am Anfang sehr zögerlich und verhalten sodass das Pony sich teilweise recht stark entzogen hat (Rückwärts oder seitwärts laufen). Das hat sich dann nach einiger Zeit gelegt und ich konnte ihn problemlos im va traben. Galoppiert bin ich nicht. Durch die heutige Stunde habe ich heute noch einmal gemerkt wie wunderbar er sich über Bein und Kreuz im Tempo kontrollieren lässt, also ein kleiner Fortschritt.
Ich muss noch hinzufügen, dass ich dieses Problem auf größeren Pferden nicht habe. Das Pferd kann auch mal ein Bocksprung einlegen oder im Galopp losstürmen ich bekomme dort keine Angst. Ist es wirklich die Angst vor kleinem Plüsch? Ich hatte als ich als Kind damals geritten bin auch schon immer ein bisschen Angst auf Ponys, weil das sind ja die "frechen, bockenden und störrischen Dinger"(wurde mir früher so beigebracht). Kennt einer von euch dieses Problem und kann mir ein bisschen weiterhelfen? Hui ist doch etwas lang geworden entschuldigt dafür :)
ich bin nun schon seit einiger Zeit eine stille Mitleserin und habe mich jetzt doch entschlossen euch zu Rate zu ziehen. Mein Problem: Ich habe Angst auf Ponys! (je kleiner und flauschiger, desto schlimmer).
Kurz zu mir: Ich bin 23 und reite seit ca 6 Jahren regelmäßig (1 mal die Woche) in einer Reitschule. Ich kämpfe momentan mit einer kontinuierlichen Anlehnung, bin also noch nicht einmal e-niveau.
Kurz zum "Problempony": 20 Jähriger Ponywallach, ca 1,40, Marke "Plüsch". Sehr dicker Hals und "eher" rund. Versucht sich oft zu entziehen und gibt bei vermehrtem Zügeldruck ordentlich Gas (sollte ja eigentlich kein Problem sein, da ich wirklich versuche mit möglichst feinen Zügelhilfen zu arbeiten).
es gab nie irgendwelche Vorfälle die diese Angst begründen (weder heruntergefallen noch auf einem durchgehendem Pony "gesessen etc..) Im Schritt oder Trab habe ich soweit keine Probleme, sollte es vorkommen, dass das Pony hier mal schneller wird, kann ich es seelenruhig mit dem Gewicht wieder "einfangen" und locker va reiten. Sobald es aber an den Galopp geht, setzt es bei mir aus. Gebe ich eine halbe Parade und die Galopphilfe versucht er sich zunächst meist zu entziehen, eilt teilweise im Trab davon, dies bekomme ich aber abgefangen. Wenn ich ihn dann in den Galopp "gebracht" habe geht es dann los: Pony rast, ich verkrampfe total, mein Kopf setzt aus, ich bekomme Panik ihn nicht durchparieren zu können und fange zu ziehen an, was jedoch zur Folge hat, dass er noch mehr rennt und so steigert sich das Ganze. Nach dem letzten Galoppversuch auf ihm bin ich dann schließlich vor lauter Angst in Tränen ausgebrochen. Als meine Reitlehrerin das gemerkt hat, sollte ich ihn zum Herunterkommen im lockeren va vorwärts traben und schwupps hatte ich mich wieder beruhigt. So heute bin ich dieses Pony wieder bei einer anderen Reitlehrerin geritten und habe sie vor meinem Problem vorgewarnt und ich sollte den Galopp erstmal weglassen. Leider hat sich die Angst scheinbar tiefer hineingefressen und ich war vor allem am Anfang sehr zögerlich und verhalten sodass das Pony sich teilweise recht stark entzogen hat (Rückwärts oder seitwärts laufen). Das hat sich dann nach einiger Zeit gelegt und ich konnte ihn problemlos im va traben. Galoppiert bin ich nicht. Durch die heutige Stunde habe ich heute noch einmal gemerkt wie wunderbar er sich über Bein und Kreuz im Tempo kontrollieren lässt, also ein kleiner Fortschritt.
Ich muss noch hinzufügen, dass ich dieses Problem auf größeren Pferden nicht habe. Das Pferd kann auch mal ein Bocksprung einlegen oder im Galopp losstürmen ich bekomme dort keine Angst. Ist es wirklich die Angst vor kleinem Plüsch? Ich hatte als ich als Kind damals geritten bin auch schon immer ein bisschen Angst auf Ponys, weil das sind ja die "frechen, bockenden und störrischen Dinger"(wurde mir früher so beigebracht). Kennt einer von euch dieses Problem und kann mir ein bisschen weiterhelfen? Hui ist doch etwas lang geworden entschuldigt dafür :)
Angst auf Ponies
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