Hallo liebe Community!
Bin neu hier im Forum, habe keinen Thread dazu gefunden, wenn es schon einen gibt, bitte entschuldigt!
Ich hoffe das Thema ist noch nicht zu ausgelutscht. Weiß ja gar nicht so recht wo ich anfangen soll.
Warum ich um Hilfe bitte: Bin selber erst dort in diese Gegend gekommen seit ca. 6 Monaten und nur an Wochenenden) und als Pferdenärrin bekannt bin, würde ich gerne helfen. Bin selber aber nur jedes Wochenende dort und es kann auch vorkommen, dass ich eines auslassen muss.
Es handelt sich hierbei um eine Lipizzanerstute (ca. 9 Jahre)
Dieses Stütchen steht mit einem Araber-Mix-Mädel (5 Jahre) und einem Pony (Shettygröße) in einem Offenstall.
Ein bisschen was zu der Vorgeschichte: Die Lipizzanerstute hat vor einigen Jahren ein Fohlen, welches nach ca einem dreiviertel Jahr weggegeben wurde, bekommen. Seither hat sie dieses Verhalten, wenn sich eines der Pferde aus ihrer Sichtweite begibt oder nur durch einen Zaun abgetrennt wird, fangen ihre Beine an zu schlackern und zittern, rennt sie wie eine Wilde herum und hat furchtbaren Stress. Obwohl sie ja nicht alleine wäre, ein zweites Pferd wäre immer bei ihr. Geht die Besitzerin alleine mit ihr aus dem Stall und die anderen bleiben im Stall, ist alles okay.
Die Pferde werden seit längerem nicht gearbeitet und somit sind in ihrem Reich einfach nur grasende, gemütliche Pferde. Die Lipizzanerstute hat eine gute Grundausbildung, es wurden Horsemanship Kurse mit ihr gemacht und sie ist brav unterm Sattel.
Die Arabermix Stute ist nur untergestellt, die beiden anderen Pferden gehören dem Stallbesitzer.
Letzte Woche hab ich die Besitzerin, die jetzt wieder gerne mehr mit ihren Pferden machen würde, davon überzeugt einen Spaziergang mit den dreien machen zu können. 3 Personen, 3 Pferde.
Das Arabermix Mädel, hatte beim aufhalftern schon kleine Probleme gemacht, war aber schnell geklärt, als wir dann den Stall verlassen haben (einfach nur ein Gatter raus), waren die 2 großen sehr gestresst, nur am schnauben und die Beinchen schlotterten. - sind sie nicht gewöhnt. Durch gutes Zureden, Sicherheit geben und ihnen Zeit geben, wurde die Atmung ruhiger und sie entspannten sich nach und nach und war dann auch eine entspannte kleine Runde. - muss öfter geübt werden. :) ist halt bisschen schwierig da ich nur jedes (zweite) Wochenende da bin.
Die untergestellte Arabermix Stute war laut Erzählungen auch schon unter dem Sattel, was für mich irgendwie schwierig ist zu glauben bzw denke ich mir, dass es ihr bestimmt nicht sehr gut dabei ging. Habe versucht die Stute anzulongieren, was komplett daneben ging, die sah den wankenden Strick, das Zeichen zum vorangehen und ist nur noch gestiegen und hat gebuckelt. Die Besitzerin dieser 5 jährigen Stute war letztes Jahr (2014) 2 mal vor Ort.
Nun würde ich gerne von vorne anfangen und mit der Arabermix Stute arbeiten, die 7 Spielen nach Pat Parelli anwenden und so zu sagen von vorne beginnen. Somit müsste ich aber auf eine andere Koppel mit ihr.
Lange Rede - kurzer Sinn:
Wie können wir am besten vorgehen, damit die Lipizzanerstute ruhig bleibt? Welche Schritte sollen wir vornehmen.
Meine Vorgehensweise wäre diese: (und hiermit bitte ich um Korrektur): natürlich nicht im Zeitraffer sondern in kleinen langsamen Schritten.
1.) während das andere Pferd aufgehalftert wird die Stute beruhigen, ruhige tiefe Stimme, kraulen am Hals, Ohren massieren zur Beruhigung.
(was sollen wir tun, wenn sich die Stute hier schon nicht beruhigen lässt? Wie sollen wir dann vorgehen?)
2.) Führstrick dran. Weiter beruhigen, sollte sie stressen, einen Schritt zurück wo sie nicht so gestresst war.
3.) ein paar Schritte gehen. Wieder zurück kommen.
4.) zur Türe gehen.
5.) zur Türe gehen und öffnen. Türe schließen uns zurück gehen.
6.) Türe öffnen, ein Schritt raus, wieder zurück
Usw...
Hört sich finde ich ganz plausibel und "pferdelogisch" an, jedoch 1.) was wenns nicht hilft, wie könnten wir dann vorgehen? 2.) das zweite Pferd, das,ich gerne,arbeiten würde, macht ja auch leichte Probleme. Und geht noch nicht wirklich so an der Hand wie sie sollte.
Ich danke euch fürs Lesen, vielleicht könnt ihr mir/uns ja weiterhelfen. Ich würde gerne neuen Wind reinbringen und hoffe auf ein zukünftiges gutes Zusammenarbeiten von Mensch und Pferd. Damit's allen besser geht. :)
Eine letzte, kleine Bitte noch:
Ich weiß, dass in solchen Foren, immer sehr scharf geschossen werden kann. Ich bitte euch zu beachten und zu berücksichtigen, dass ich nichts falsch gemacht habe und nur Hilfe suche damit sich die Situation für alle bessert. Den Pferden geht es dort wo sie stehen gut, haben ausreichend Futter, eine gute Pflege und einen schönen Offenstall.
GlG Lanya :))))
Bin neu hier im Forum, habe keinen Thread dazu gefunden, wenn es schon einen gibt, bitte entschuldigt!
Ich hoffe das Thema ist noch nicht zu ausgelutscht. Weiß ja gar nicht so recht wo ich anfangen soll.
Warum ich um Hilfe bitte: Bin selber erst dort in diese Gegend gekommen seit ca. 6 Monaten und nur an Wochenenden) und als Pferdenärrin bekannt bin, würde ich gerne helfen. Bin selber aber nur jedes Wochenende dort und es kann auch vorkommen, dass ich eines auslassen muss.
Es handelt sich hierbei um eine Lipizzanerstute (ca. 9 Jahre)
Dieses Stütchen steht mit einem Araber-Mix-Mädel (5 Jahre) und einem Pony (Shettygröße) in einem Offenstall.
Ein bisschen was zu der Vorgeschichte: Die Lipizzanerstute hat vor einigen Jahren ein Fohlen, welches nach ca einem dreiviertel Jahr weggegeben wurde, bekommen. Seither hat sie dieses Verhalten, wenn sich eines der Pferde aus ihrer Sichtweite begibt oder nur durch einen Zaun abgetrennt wird, fangen ihre Beine an zu schlackern und zittern, rennt sie wie eine Wilde herum und hat furchtbaren Stress. Obwohl sie ja nicht alleine wäre, ein zweites Pferd wäre immer bei ihr. Geht die Besitzerin alleine mit ihr aus dem Stall und die anderen bleiben im Stall, ist alles okay.
Die Pferde werden seit längerem nicht gearbeitet und somit sind in ihrem Reich einfach nur grasende, gemütliche Pferde. Die Lipizzanerstute hat eine gute Grundausbildung, es wurden Horsemanship Kurse mit ihr gemacht und sie ist brav unterm Sattel.
Die Arabermix Stute ist nur untergestellt, die beiden anderen Pferden gehören dem Stallbesitzer.
Letzte Woche hab ich die Besitzerin, die jetzt wieder gerne mehr mit ihren Pferden machen würde, davon überzeugt einen Spaziergang mit den dreien machen zu können. 3 Personen, 3 Pferde.
Das Arabermix Mädel, hatte beim aufhalftern schon kleine Probleme gemacht, war aber schnell geklärt, als wir dann den Stall verlassen haben (einfach nur ein Gatter raus), waren die 2 großen sehr gestresst, nur am schnauben und die Beinchen schlotterten. - sind sie nicht gewöhnt. Durch gutes Zureden, Sicherheit geben und ihnen Zeit geben, wurde die Atmung ruhiger und sie entspannten sich nach und nach und war dann auch eine entspannte kleine Runde. - muss öfter geübt werden. :) ist halt bisschen schwierig da ich nur jedes (zweite) Wochenende da bin.
Die untergestellte Arabermix Stute war laut Erzählungen auch schon unter dem Sattel, was für mich irgendwie schwierig ist zu glauben bzw denke ich mir, dass es ihr bestimmt nicht sehr gut dabei ging. Habe versucht die Stute anzulongieren, was komplett daneben ging, die sah den wankenden Strick, das Zeichen zum vorangehen und ist nur noch gestiegen und hat gebuckelt. Die Besitzerin dieser 5 jährigen Stute war letztes Jahr (2014) 2 mal vor Ort.
Nun würde ich gerne von vorne anfangen und mit der Arabermix Stute arbeiten, die 7 Spielen nach Pat Parelli anwenden und so zu sagen von vorne beginnen. Somit müsste ich aber auf eine andere Koppel mit ihr.
Lange Rede - kurzer Sinn:
Wie können wir am besten vorgehen, damit die Lipizzanerstute ruhig bleibt? Welche Schritte sollen wir vornehmen.
Meine Vorgehensweise wäre diese: (und hiermit bitte ich um Korrektur): natürlich nicht im Zeitraffer sondern in kleinen langsamen Schritten.
1.) während das andere Pferd aufgehalftert wird die Stute beruhigen, ruhige tiefe Stimme, kraulen am Hals, Ohren massieren zur Beruhigung.
(was sollen wir tun, wenn sich die Stute hier schon nicht beruhigen lässt? Wie sollen wir dann vorgehen?)
2.) Führstrick dran. Weiter beruhigen, sollte sie stressen, einen Schritt zurück wo sie nicht so gestresst war.
3.) ein paar Schritte gehen. Wieder zurück kommen.
4.) zur Türe gehen.
5.) zur Türe gehen und öffnen. Türe schließen uns zurück gehen.
6.) Türe öffnen, ein Schritt raus, wieder zurück
Usw...
Hört sich finde ich ganz plausibel und "pferdelogisch" an, jedoch 1.) was wenns nicht hilft, wie könnten wir dann vorgehen? 2.) das zweite Pferd, das,ich gerne,arbeiten würde, macht ja auch leichte Probleme. Und geht noch nicht wirklich so an der Hand wie sie sollte.
Ich danke euch fürs Lesen, vielleicht könnt ihr mir/uns ja weiterhelfen. Ich würde gerne neuen Wind reinbringen und hoffe auf ein zukünftiges gutes Zusammenarbeiten von Mensch und Pferd. Damit's allen besser geht. :)
Eine letzte, kleine Bitte noch:
Ich weiß, dass in solchen Foren, immer sehr scharf geschossen werden kann. Ich bitte euch zu beachten und zu berücksichtigen, dass ich nichts falsch gemacht habe und nur Hilfe suche damit sich die Situation für alle bessert. Den Pferden geht es dort wo sie stehen gut, haben ausreichend Futter, eine gute Pflege und einen schönen Offenstall.
GlG Lanya :))))
Stute im Offenstall gestresst sobald anderes Pferd weggeführt wird. Wie handeln?
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