Hallo,
ich bin gerade ziemlich verzweifelt und bräuchte rechtlichen Rat. Vielleicht mag mir jemand einen Tipp geben?
Kurz zur Geschichte: Also, ich habe seit 20 Jahren eine Haltergemeinschaft mit einem guten Bekannten. Dieser ist schon seit Jahren sehr krank und ich habe dadurch die meiste Arbeit gehabt. Jetzt ist es wohl passiert, dass er - wenn er es nochmal schafft - definitiv ein Pflegefall sein wird. Er wird sich also nie mehr um das Pferd (23) kümmern können; ob er noch Entscheidungen treffen können wird, muss man abwarten.
Für solch ein Fall hatte ich ihn schon gebeten vorzusorgen, damit dann klar ist, was mit seinem Pferd und seinem Stall werden soll. Er hat natürlich nichts gemacht.
Jetzt ist eben genau der Fall eingetreten und ich stehe da und weiß nicht weiter. Seine Mutter (82 Jahre??) interessiert sich Null für das Pferd (war schon immer dagegen) und hat erst gesagt, ich soll alles verschenken und später, ich solle das Pferd auf einen Gnadenhof bringen. Klar, sie ist mit der ganzen Situation auch überfordert. Habe ich auch Verständnis.
Ich selbst kann mir keine zwei Pferde leisten (meins ist chronisch krank und damit teuer genug) und ich muss mir jetzt auch einen Einstellplatz suchen. Spätestens bis zum Herbst. Dass man das Pferd jetzt nicht einfach abgeben darf, kann ich mir denken. Ich kann die zwei Pferde noch über den Sommer bringen, aber danach wäre wirklich Ende Gelände. Die Mutter kann und will das Pferd nicht finanzieren. Und ich möchte eigentlich auch nicht monatelang allein sein. Arbeite den ganzen Tag, da guckt kein Mensch nach den Pferden.
Wie könnte man denn solch eine Situation regeln? Die Mutter und ich sind die einzigen (nahestehenden) Menschen, die mein Stallkollege noch hat.
Wenn noch Infos nötig sind, dürft ihr ruhig fragen.
Ach ja, beim AG habe ich angerufen. Die meinten, ich soll mir von der Mutter die Eigentumsurkunde geben lassen und das Pferd verkaufen. So einfach ist das ja nun nicht.
Vielen Dank
ich bin gerade ziemlich verzweifelt und bräuchte rechtlichen Rat. Vielleicht mag mir jemand einen Tipp geben?
Kurz zur Geschichte: Also, ich habe seit 20 Jahren eine Haltergemeinschaft mit einem guten Bekannten. Dieser ist schon seit Jahren sehr krank und ich habe dadurch die meiste Arbeit gehabt. Jetzt ist es wohl passiert, dass er - wenn er es nochmal schafft - definitiv ein Pflegefall sein wird. Er wird sich also nie mehr um das Pferd (23) kümmern können; ob er noch Entscheidungen treffen können wird, muss man abwarten.
Für solch ein Fall hatte ich ihn schon gebeten vorzusorgen, damit dann klar ist, was mit seinem Pferd und seinem Stall werden soll. Er hat natürlich nichts gemacht.
Jetzt ist eben genau der Fall eingetreten und ich stehe da und weiß nicht weiter. Seine Mutter (82 Jahre??) interessiert sich Null für das Pferd (war schon immer dagegen) und hat erst gesagt, ich soll alles verschenken und später, ich solle das Pferd auf einen Gnadenhof bringen. Klar, sie ist mit der ganzen Situation auch überfordert. Habe ich auch Verständnis.
Ich selbst kann mir keine zwei Pferde leisten (meins ist chronisch krank und damit teuer genug) und ich muss mir jetzt auch einen Einstellplatz suchen. Spätestens bis zum Herbst. Dass man das Pferd jetzt nicht einfach abgeben darf, kann ich mir denken. Ich kann die zwei Pferde noch über den Sommer bringen, aber danach wäre wirklich Ende Gelände. Die Mutter kann und will das Pferd nicht finanzieren. Und ich möchte eigentlich auch nicht monatelang allein sein. Arbeite den ganzen Tag, da guckt kein Mensch nach den Pferden.
Wie könnte man denn solch eine Situation regeln? Die Mutter und ich sind die einzigen (nahestehenden) Menschen, die mein Stallkollege noch hat.
Wenn noch Infos nötig sind, dürft ihr ruhig fragen.
Ach ja, beim AG habe ich angerufen. Die meinten, ich soll mir von der Mutter die Eigentumsurkunde geben lassen und das Pferd verkaufen. So einfach ist das ja nun nicht.
Vielen Dank
Pferdebesitzer wird sich nie wieder kümmern können - was wird aus dem Pferd?
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