Hallo zusammen :)
Es geht um meine RB, ein ca. 10-jähriges Pony (na ja... 1,50m :D ). Ich habe ihn in den letzten Monaten wirklich lieb gewonnen, und dass obwohl es sowohl reiterlich als auch im Umgang immer wieder kleine Probleme gibt. Ich warne schonmal vor: Der Text wird lang!
Das liegt vor allem daran, dass er sehr verwöhnt wird. Die Besi lässt ihm kleinere "Unarten" wie z.B. rumlaufen beim Putzen (er steht in einer Paddockbox und kann sich dort frei bewegen) oder loslaufen beim Aufsteigen durchgehen. Auch wenn es falsch ist, mich stören diese kleinen Sachen nicht wirklich. Ist zwar lästig, ihm ständig hinterher zu laufen, aber gut...
Was ich viel schlimmer finde, ist dass er im Umgang mit mir regelrecht "rumbüffelt". Wenn ich Leckerchen in der Hand habe (oder in der Jackentasche) hält er null Abstand. Letztes Mal hat er mich fast in den Stromzaun gedrängt. Und wenn er das nicht schafft, wird er nach kurzer Zeit ungeduldig und fängt an zu schnappen. :eek: Das Schnappen macht er allerdings auch in ganz unpassenden Momenten. Wenn ich ihn z.B. betüddel und er dann anfängt mich zu beknabbern, ist das okay (und meiner Meinung nach auch ziemlich süß :P ). ABER: Nach einer Weile endet das Knabbern immer im Beißen! Es ist, als ob er einfach seine Kraft nicht einschätzen kann... Was mich auch stört, ist dass er sooo unaufmerksam ist. Er tritt mir z.B. beim Putzen echt oft auf die Füße, was eben auch daran liegt, dass er dabei rumhampelt.
Das Ding ist... Er meint es ja nicht böse. Es kommt mir so vor, als ob er sich nicht richtig auf mich konzentriert (zumindest in dem Fall mit dem rumhampeln). Das mit dem Schnappen und Drängeln liegt für mich ganz klar daran, dass er so verwöhnt ist. Teilweise fühle ich mich aber auch einfach nicht ernstgenommen von ihm.
Das macht sich vor allem beim Reiten bemerkbar. Da ist er sehr dominant und testet wirklich viel. Dann stellt er die Ohren auf Durchzug und legt sich aufs Gebiss. Entweder buckelt er dann 1-2mal und dann benimmt er sich wieder oder im schlimmsten Fall läuft er einfach dahin wo er will - auch in dem Tempo in dem er will. Diesen Fall hatten wir bisher 1x und da sind wir dann auch fast in die Bande gekracht :confused: Viel öfter kommt aber die Situation vor, dass er (besonders am Anfang der Stunde) überhaupt keine Lust hat zu arbeiten und unmotiviert ist. Dann "büffelt" er durch die Weltgeschichte, will permanent SEINEN Kopf durchsetzen etc. Teilweise ist es einfach soo anstrengend ihn wieder zum Mitarbeiten anzuregen! Wir brauchen dann erstmal eine gute Dreiviertelstunde, bis er halbwegs in Ordnung läuft und motiviert mitarbeitet. Generell ist Reiten bei ihm eher ein Kraftaufwand. Die Besi meint, dass man bei ihm eben auch mal fester zupacken muss, um seinen Dickkopf zu bewegen und ich merke selbst, dass er dann besser in den Griff zu kriegen ist. Dazu muss ich sagen: Er hat ein Ledergebiss. Ich hatte damit vorher keine Erfahrung, die Besi meinte aber, dass er dadurch generell weniger spürt im Maul. Mir widersagt es aber eigentlich ihn permanent mit diesem Kraftaufwand zu reiten :no:
Das hört sich jetzt alles so negativ an, aber so ist er ja nicht immer. Es gibt auch ganz oft diese Phasen, wo er aufmerksam und motiviert mitarbeitet. Was ich dazu sagen muss: Ich bin nicht die stärkste Reiterin. Die 3 Gangarten funktionieren (so fern er nicht das Gas übernimmt :rolleyes: ) und momentan arbeite ich teils mit Reitlehrerin, teils mit Besi an besserer HH-Aktivität und dann eben auch an Anlehnung. Gegen die "Unarten" unternehme ich im Moment nicht viel. Wenn er schubst oder drängelt, drücke ich ihn leicht weg, was meistens auch funktioniert. Nach einigen Sekunden fängt er dann aber wieder an, dann verstärke ich den Druck. Teilweise kriegt er dann auch einen Klaps auf die Brust (besonders wenn er schnappt, da verstehe ich überhaupt keinen Spaß :mad: ).
Beim Reiten arbeite ich (auf Anweisung der Besi) mit der Verwirrungstaktik. Sobald er losrennt, lasse ich die Zügel ganz lang. Das bringt ihn dann meistens so aus dem Konzept, dass er langsamer wird :D
Alle, die bis hierhin gelesen haben, bekommen erstmal einen Keks :D Jetzt zu meinen konkreten Fragen:
Wie ist das mit dem Ledergebiss? Muss ich dadurch wirklich deutlichere Paraden geben? (Und ja, mir ist klar, dass Paraden auch aus Kreuz- und Schenkelhilfen bestehen, die werden auch fleißig eingesetzt :nicken: )
Wie kann ich ihn dazu bringen, aufmerksamer zu sein (besonders im Umgang)?
Was kann ich tun, um seinen Dickkopf beim Reiten besser (und vor allem schneller) unter Kontrolle zu bringen?
Es geht um meine RB, ein ca. 10-jähriges Pony (na ja... 1,50m :D ). Ich habe ihn in den letzten Monaten wirklich lieb gewonnen, und dass obwohl es sowohl reiterlich als auch im Umgang immer wieder kleine Probleme gibt. Ich warne schonmal vor: Der Text wird lang!
Das liegt vor allem daran, dass er sehr verwöhnt wird. Die Besi lässt ihm kleinere "Unarten" wie z.B. rumlaufen beim Putzen (er steht in einer Paddockbox und kann sich dort frei bewegen) oder loslaufen beim Aufsteigen durchgehen. Auch wenn es falsch ist, mich stören diese kleinen Sachen nicht wirklich. Ist zwar lästig, ihm ständig hinterher zu laufen, aber gut...
Was ich viel schlimmer finde, ist dass er im Umgang mit mir regelrecht "rumbüffelt". Wenn ich Leckerchen in der Hand habe (oder in der Jackentasche) hält er null Abstand. Letztes Mal hat er mich fast in den Stromzaun gedrängt. Und wenn er das nicht schafft, wird er nach kurzer Zeit ungeduldig und fängt an zu schnappen. :eek: Das Schnappen macht er allerdings auch in ganz unpassenden Momenten. Wenn ich ihn z.B. betüddel und er dann anfängt mich zu beknabbern, ist das okay (und meiner Meinung nach auch ziemlich süß :P ). ABER: Nach einer Weile endet das Knabbern immer im Beißen! Es ist, als ob er einfach seine Kraft nicht einschätzen kann... Was mich auch stört, ist dass er sooo unaufmerksam ist. Er tritt mir z.B. beim Putzen echt oft auf die Füße, was eben auch daran liegt, dass er dabei rumhampelt.
Das Ding ist... Er meint es ja nicht böse. Es kommt mir so vor, als ob er sich nicht richtig auf mich konzentriert (zumindest in dem Fall mit dem rumhampeln). Das mit dem Schnappen und Drängeln liegt für mich ganz klar daran, dass er so verwöhnt ist. Teilweise fühle ich mich aber auch einfach nicht ernstgenommen von ihm.
Das macht sich vor allem beim Reiten bemerkbar. Da ist er sehr dominant und testet wirklich viel. Dann stellt er die Ohren auf Durchzug und legt sich aufs Gebiss. Entweder buckelt er dann 1-2mal und dann benimmt er sich wieder oder im schlimmsten Fall läuft er einfach dahin wo er will - auch in dem Tempo in dem er will. Diesen Fall hatten wir bisher 1x und da sind wir dann auch fast in die Bande gekracht :confused: Viel öfter kommt aber die Situation vor, dass er (besonders am Anfang der Stunde) überhaupt keine Lust hat zu arbeiten und unmotiviert ist. Dann "büffelt" er durch die Weltgeschichte, will permanent SEINEN Kopf durchsetzen etc. Teilweise ist es einfach soo anstrengend ihn wieder zum Mitarbeiten anzuregen! Wir brauchen dann erstmal eine gute Dreiviertelstunde, bis er halbwegs in Ordnung läuft und motiviert mitarbeitet. Generell ist Reiten bei ihm eher ein Kraftaufwand. Die Besi meint, dass man bei ihm eben auch mal fester zupacken muss, um seinen Dickkopf zu bewegen und ich merke selbst, dass er dann besser in den Griff zu kriegen ist. Dazu muss ich sagen: Er hat ein Ledergebiss. Ich hatte damit vorher keine Erfahrung, die Besi meinte aber, dass er dadurch generell weniger spürt im Maul. Mir widersagt es aber eigentlich ihn permanent mit diesem Kraftaufwand zu reiten :no:
Das hört sich jetzt alles so negativ an, aber so ist er ja nicht immer. Es gibt auch ganz oft diese Phasen, wo er aufmerksam und motiviert mitarbeitet. Was ich dazu sagen muss: Ich bin nicht die stärkste Reiterin. Die 3 Gangarten funktionieren (so fern er nicht das Gas übernimmt :rolleyes: ) und momentan arbeite ich teils mit Reitlehrerin, teils mit Besi an besserer HH-Aktivität und dann eben auch an Anlehnung. Gegen die "Unarten" unternehme ich im Moment nicht viel. Wenn er schubst oder drängelt, drücke ich ihn leicht weg, was meistens auch funktioniert. Nach einigen Sekunden fängt er dann aber wieder an, dann verstärke ich den Druck. Teilweise kriegt er dann auch einen Klaps auf die Brust (besonders wenn er schnappt, da verstehe ich überhaupt keinen Spaß :mad: ).
Beim Reiten arbeite ich (auf Anweisung der Besi) mit der Verwirrungstaktik. Sobald er losrennt, lasse ich die Zügel ganz lang. Das bringt ihn dann meistens so aus dem Konzept, dass er langsamer wird :D
Alle, die bis hierhin gelesen haben, bekommen erstmal einen Keks :D Jetzt zu meinen konkreten Fragen:
Wie ist das mit dem Ledergebiss? Muss ich dadurch wirklich deutlichere Paraden geben? (Und ja, mir ist klar, dass Paraden auch aus Kreuz- und Schenkelhilfen bestehen, die werden auch fleißig eingesetzt :nicken: )
Wie kann ich ihn dazu bringen, aufmerksamer zu sein (besonders im Umgang)?
Was kann ich tun, um seinen Dickkopf beim Reiten besser (und vor allem schneller) unter Kontrolle zu bringen?
Respektloses Büffeln - was tun?
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