[Diagnose/Therapie] Ich weiß nicht mehr weiter - Pferd öfters lahm, Sehne, Hufkapsel?!

lundi 5 janvier 2015

(Achtung könnte etwas länger werden) :confused:



Sorry erstmal für den Titel, leider fällt mir gerade nichts ein, was es besser treffen könnte...



Ich weiß langsam wirklich nicht mehr weiter und bin total deprimiert was mein Pferdchen angeht :(



Am besten mal alles von vorne - ich habe eine 12j. Hannoveranerstute, die Dressur auf L Niveau geritten wird und auch manchmal gesprungen wird. Die Stute hat schon immer am linken Vorderbein eine Sehnenscheidgalle sowie generell kleine und eher steile Hufe, weshalb sie mit der Stellung auch schon Schwierigkeiten hatte und unbedingt regelmäßigen und korrekten Beschlag benötigt.



Eigentlich schon immer seitdem ich mein Pferd habe (das sind jetzt gut 2 1/2 Jahre) macht sie beim ersten Antraben minimale Taktfehler, welche nach spätestens 2 Schritten vorbei sind. Es sind auch nicht unbedingt Taktfehler, sondern eher ein "steifer Gang", den ich von oben wahrnehme. Andere Leute sehen dabei von unten nichts oder meinen höchstens, sie würde spannig antraben. Im Allgemeinen ist die Stute jedoch von sich aus sehr locker.



Wegen der "anfänglichen Taktfehler" hatte ich schon einen Ostheopathen und den Tierarzt mal drüber gucken lassen. Alles ohne Befund, es hieß nur dass das Pferd "bei Antritt" wenn sie nun mal länger in der Box stand erstmal kurz den Vorwärtsgang finden muss. (grob gesagt, man hat es ja wirklich immer nur von oben gefühlt).



Bis auf kleine Wehwehchen lief mein Pferd auch immer ohne Probleme, bis zum Mai 2014... im Mai war ich auf einem Turnier, bei dem das Abreiten auf eher tiefen Boden war, bislang hatte mein Pferd nie damit Probleme. Schon beim Abreiten machte sie immer mal Taktfehler, was sich dann aber wieder erledigt hatte. Ich schob es darauf, dass sie an dem Tag etwas spannig war und nicht 100% loslassen wollte. In der Prüfung machte sie wieder öfters Taktfehler, was auch von den Richtern gesehen wurde, ich war ziemlich beunruhigt, da ich das nicht von ihr kannte. Habe sie daraufhin Zuhause 2 Tage stehen gelassen, woraufhin sie wieder Taktfehler machte und leicht zu ticken anfing. Also: "Haustierarzt" gerufen. Pferd ging beim Vortraben und Vorlongieren nicht mehr lahm bzw. tickte nicht mehr. Diagnose: Eventuell Verspannung im Rücken, 1 Woche longieren, danach wieder reiten.



Sie lief dann wieder völlig problemlos. Im Juni war ich wieder mit ihr auf einem Turnier, plötzlich das Gleiche: Pferd macht Taktfehler und tickt daraufhin. Wenige Tage später in die Klinik gefahren und das komplette Pferd auf den Kopf gestellt. Diagnose: Lahmheit vorne rechts, Hufkapselentzündung. Therapie: ein paar Mal Kontrollbesuche und gespritzt, anderer Beschlag, Weide, Schritt reiten/führen. Anfang September waren wir nach der Aufbauphase, die durch die Klinik begleitet wurde, wieder voll im Training und gingen auch ein paar Turniere, wo alles gut lief.



Spontan nannte ich im November noch ein Turnier nach, da zu dieser Zeit alles wie am Schnürchen lief. Dieses Mal war der Boden auf dem Turnier nicht tief (war auch in der Halle). In der Prüfung machte sie mir 1,2 Taktfehler, welche auch im Protokoll standen. Ansonsten alles gut. Zu der Zeit war sie dann durch Abwesenheit von meinem Schmied eine Woche über der Beschlagsperiode. Zuhause lief sie wieder völlig ohne Taktfehler, da sie jedoch relativ lang war von den Hufen, machte ich nur ruhiges Programm. Ein paar Tage vorm Schmiedtermin tickte sie dann, was am nächsten Tag sofort wieder weg war. Trotzdem entschied ich mich aufgrunddessen sie erst nachm Schmied wieder zu belasten. Dann der Schlag: eindeutig lahm nachm Schmied (nicht nur Taktfehler bzw tickern). Ich habe also wieder in der Klinik angerufen, in der wir im Sommer auch mehrmals waren. Der Huf war dann übrigens richtig heiß und sie stand immer entlastend. Ein paar Tage später fuhren wir hin. Sie tickte nur noch minimal. Jedoch meinten die Tierarzte dieses Mal zu unserer Überraschung, dass es das linke Vorderbein sei. Gut, also konnte es schon mal nicht wieder die Hufkapselentzündung sein... der Verdacht bestätigte sich: Huf komplett taub gespritzt - Pferd lahmfrei. Geröngt usw, jedoch nichts Eindeutiges. Verdacht: leichte Bänderüberdehnung (Strahlband)?! Therapie: 3 Wochen Ruhe und Schritt reiten/führen.



Letzte Woche fing ich also wieder gaaaanz langsam an. Ich ritt 3x, dann war sie auf der einen Hand glockenklar, auf der anderen Hand machte sie Taktfehler. Am nächsten Tag war das linke Bein bei den Sehnenscheidgallen ziemlich warm und sie stand wieder vermehrt in Schonhaltung. Durch den Jahreswechsel haben wir erst für diesen Mittwoch einen Kliniktermin bekommen. Bis dahin führe ich Schritt, das Bein ist nicht mehr warm.



Ich kann langsam jedoch nicht mehr bis Mittwoch warten :( bin total beunruhigt und habe Angst, dass es etwas richtig Schlimmes ist. Bestimmt werden wir sie wieder auf den Kopf stellen, in der Hoffnung endlich eine richtige Diagnose zu haben...



An was denkt ihr wenn ihr das so hört? Ist es die Sehne? Da sie dort auch die Sehnenscheidgallen hat... aber warum war dann zunächst der Huf heiß? Und jetzt das Bein? Warum war sie dann lahmfrei als wir den Huf abspritzten? Und warum passierte das eigentlich immer auf bzw. kurz nach dem Turnier? Als sie im Sommer schon mal lahm war mit der Hufkapselentzündung war übrigens nichts warm... ich weiß langsam echt nicht weiter und bin einfach nur deprimiert :/



Danke fürs Lesen :)





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