Hallo ihr,
vielleicht hat ja jemand eine Idee was hinter diesen Symptomen stecken könnte. Die Tierärzte und ich sind momentan ratlos.
Am Montag abend wurde mir Bescheid gesagt, dass mein Pony auf der Weide liegt und nicht mehr hoch kommt, mit heißen Hufen. Wir dachten, dass wäre nun die Hufrehe die schon lange wie ein Damoklesschwert über uns hängt, seine Mutter ist daran eingegangen und vom Typ ist er dafür leider anfällig. (4 jähriger Wallach, Mutter Shetty, Vater vermutlich Welsh, steht ganzjährig im Offenstall).
Als ich ankam lag er flach auf der Seite, stand aber sofort auf als ich bei ihm war. Er ging sofort freiwillig einige Meter, uns fiel nur auf, dass er in der Hinterhand etwas steif war, Wendungen ging er aber erstaunlich gut. Für akute Hufrehe war er mir irgendwie zu fit, ich begann an leichten Kreuzverschlag zu denken. (Wobei er kein Futter bekommt außer Weide und Heu und auch nicht gearbeitet wird). Die Tierärztin kam dann, stellte leicht erhöhte Temperatur fest, leicht erwärmte Hufe, Pulsation im Bein und verhärtete Muskulatur. Ihr Verdacht lag auch irgendwo zwischen Hufrehe und Kreuzverschlag. Sie nahm ihm Blut ab, spritzte etwas gegen die Schmerzen und gegen Entzündungen. Auf ihre Empfehlung bekam er dann eine dicke Decke drauf und wir stellten ihn auf ein kleines extra Stück Weide, damit er weniger Gras frisst und sich nicht zu viel bewegt. Am nächsten tag wollten wir dann weiter sehen wenn wir die Werte der Blutuntersuchung haben.
Am Dienstag also fuhren wir wieder zur Weide. Pony war aus seinem extra Stellplatz bereits ausgebrochen, wahrscheinlich hatte er Panik bekommen als die anderen nicht mehr zu sehen waren. Er war aber wieder sehr fit, ging wieder locker und kabbelte sich schon wieder mit seinem Kumpel. Tierärztin kam, befand ihn auch als wieder erholt, er hatte keine Temperatur mehr, keine Pulsation, Muskeln waren wieder weich. Die Blutuntersuchung zeigte keine Entzündungswerte und nichts was auf etwas muskuläres schließen lässt. Da er wieder gut drauf war, spritzte sie ihm nicht wie sie es ursprünglich vor hatte ein Breitbandantibiotikum sondern noch mal Entzündungshemmer, dieses mal aber etwas leichteres. Die Decke blieb noch drauf und wir sollten ihn weiter im Auge behalten.
Als wir heute hin kamen, schein er auf den ersten Blick fit zu sein, die kurze Führprobe zeigte aber ein ganz anderes Bild. Er war wieder sehr steif in der Hinterhand (noch mehr als Montag) möchte Wendungen am liebsten gar nicht gehen, wenn man ihn doch dazu bringt, knickt er mit der jeweils inneren Hinterhand kurz weg. Er ist im ganzen sehr wackelig und kann nicht wirklich gut stehen. Also wieder Tierarzt gerufen. Kein Fieber, keine harte Muskulatur, keine Pulsation. Hufrehe schließt er aus. Kreuzverschlag "könnte" es sein. Er bekam wieder den stärkeren Entzündungshemmer gespritzt und morgen ist noch mal Nachuntersuchung.
Jetzt meine Frage: Was zum Teufel hat er? Ich habe bereits Google betätigt, bin auf die Atypische Weidemyopathie gestoßen, in die passt er an sich besser als zum Kreuzverschlag, aber müsste es ihm dann nicht viel schlechter gehen? Immerhin endet die wohl in 75% der Fälle tödlich. Wenn es im Blut nicht ersichtlich ist, kann es dann trotzdem Kreuzverschlag sein? Ansonsten ähneln seine Symptome vor allem heute auch einer leichten Ataxie? Vielleicht auch eine Vergiftung (Pilze etc.)? In dem Fall würde die Lahmheit dann durch die Nerven kommen und nicht durch die Muskeln, somit wäre das Blut auch unauffällig? Vielleicht hat ja noch jemand eine ganz andere Idee, in eine ganz andere Richtung, an die man so schnell nicht denkt?
vielleicht hat ja jemand eine Idee was hinter diesen Symptomen stecken könnte. Die Tierärzte und ich sind momentan ratlos.
Am Montag abend wurde mir Bescheid gesagt, dass mein Pony auf der Weide liegt und nicht mehr hoch kommt, mit heißen Hufen. Wir dachten, dass wäre nun die Hufrehe die schon lange wie ein Damoklesschwert über uns hängt, seine Mutter ist daran eingegangen und vom Typ ist er dafür leider anfällig. (4 jähriger Wallach, Mutter Shetty, Vater vermutlich Welsh, steht ganzjährig im Offenstall).
Als ich ankam lag er flach auf der Seite, stand aber sofort auf als ich bei ihm war. Er ging sofort freiwillig einige Meter, uns fiel nur auf, dass er in der Hinterhand etwas steif war, Wendungen ging er aber erstaunlich gut. Für akute Hufrehe war er mir irgendwie zu fit, ich begann an leichten Kreuzverschlag zu denken. (Wobei er kein Futter bekommt außer Weide und Heu und auch nicht gearbeitet wird). Die Tierärztin kam dann, stellte leicht erhöhte Temperatur fest, leicht erwärmte Hufe, Pulsation im Bein und verhärtete Muskulatur. Ihr Verdacht lag auch irgendwo zwischen Hufrehe und Kreuzverschlag. Sie nahm ihm Blut ab, spritzte etwas gegen die Schmerzen und gegen Entzündungen. Auf ihre Empfehlung bekam er dann eine dicke Decke drauf und wir stellten ihn auf ein kleines extra Stück Weide, damit er weniger Gras frisst und sich nicht zu viel bewegt. Am nächsten tag wollten wir dann weiter sehen wenn wir die Werte der Blutuntersuchung haben.
Am Dienstag also fuhren wir wieder zur Weide. Pony war aus seinem extra Stellplatz bereits ausgebrochen, wahrscheinlich hatte er Panik bekommen als die anderen nicht mehr zu sehen waren. Er war aber wieder sehr fit, ging wieder locker und kabbelte sich schon wieder mit seinem Kumpel. Tierärztin kam, befand ihn auch als wieder erholt, er hatte keine Temperatur mehr, keine Pulsation, Muskeln waren wieder weich. Die Blutuntersuchung zeigte keine Entzündungswerte und nichts was auf etwas muskuläres schließen lässt. Da er wieder gut drauf war, spritzte sie ihm nicht wie sie es ursprünglich vor hatte ein Breitbandantibiotikum sondern noch mal Entzündungshemmer, dieses mal aber etwas leichteres. Die Decke blieb noch drauf und wir sollten ihn weiter im Auge behalten.
Als wir heute hin kamen, schein er auf den ersten Blick fit zu sein, die kurze Führprobe zeigte aber ein ganz anderes Bild. Er war wieder sehr steif in der Hinterhand (noch mehr als Montag) möchte Wendungen am liebsten gar nicht gehen, wenn man ihn doch dazu bringt, knickt er mit der jeweils inneren Hinterhand kurz weg. Er ist im ganzen sehr wackelig und kann nicht wirklich gut stehen. Also wieder Tierarzt gerufen. Kein Fieber, keine harte Muskulatur, keine Pulsation. Hufrehe schließt er aus. Kreuzverschlag "könnte" es sein. Er bekam wieder den stärkeren Entzündungshemmer gespritzt und morgen ist noch mal Nachuntersuchung.
Jetzt meine Frage: Was zum Teufel hat er? Ich habe bereits Google betätigt, bin auf die Atypische Weidemyopathie gestoßen, in die passt er an sich besser als zum Kreuzverschlag, aber müsste es ihm dann nicht viel schlechter gehen? Immerhin endet die wohl in 75% der Fälle tödlich. Wenn es im Blut nicht ersichtlich ist, kann es dann trotzdem Kreuzverschlag sein? Ansonsten ähneln seine Symptome vor allem heute auch einer leichten Ataxie? Vielleicht auch eine Vergiftung (Pilze etc.)? In dem Fall würde die Lahmheit dann durch die Nerven kommen und nicht durch die Muskeln, somit wäre das Blut auch unauffällig? Vielleicht hat ja noch jemand eine ganz andere Idee, in eine ganz andere Richtung, an die man so schnell nicht denkt?
[Diagnose/Therapie] Steife Hinterhand, was hat er?
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